Am Standort Duisburg-Walsum wurde 1928 eine Kraftwerksanlage zur Deckung des Bedarfs der Zeche Walsum an Dampf errichtet. 1957 wurde es um einen Kraftwerksblock (Block 6) mit 68 MW erweitert, 1959 und 1960 folgten zwei Kraftwerksblöcke (Block 7 und 8) mit je 150 MW. 1988 ersetzte Block 9 mit einer elektrischen Leistung von 410 MW und einer Fernwärmeleistung von 980 MW die Blöcke 6 und 8.

Mit dem Bau des Blocks 10 wurde 2007 begonnen; die ursprünglich für Anfang 2010 geplante Inbetriebnahme verzögerte sich wegen ca. 3.000 undichter Schweißnähte. Der Probebetrieb musste im Mai 2011 wegen erneuter Undichtigkeiten im Verdampferteil des Kessels unterbrochen werden. Schweißtechnische Probleme mit einem neuen, für höhere Drücke und Temperaturen entwickelten niedrig legierten Stahl Werkstoff 7CrMoVTiB10-10 mit der Werksbezeichnung T24, der bainitisches Gefüge mit stark variierenden Korngrössen hat, machen einen Austausch durch bewährte Stählen wie z.B. den X20CrMoV12-1 notwendig, da beim T24 starke innere Korrosionszonen, in der unkorrodiertes Material neben FeCr2O4 bis tief in das Grundmaterial, auftreten. Die Steag hat bei der Bezirksregierung Düsseldorf die entsprechende Genehmigung beantragt. Wann das Kraftwerk in Betrieb gehen kann ist nunmehr unklar. Der Betrieb wird für Ende 2013 angestrebt.

(Quelle Wikipedia)

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