fabio borquez

Fabio Borquez´ weibliche Aktfotografien sind bereits in internationalen
Museen und Galerien ausgestellt worden. Sie sind in Playboy, GQ und
weltweit in vielen anderen renommierten Magazinen erschienen und
dennoch – es geht ihm nicht darum, nackte Körper abzubilden.
Es ist der Triumph ihrer Weiblichkeit, der diese „Siegerinnen“, wie Fabio
Borquez sie nennt, so gelassen und zugleich leidenschaftlich wirken lässt,
aber auch das Vertrauen in den Fotografen.
Auch wenn er die Models kaum kennt, wissen sie, dass er ihre Schönheit
zum Vorschein bringen wird. In der vollkommen entspannten Atmosphäre
des Shootings schenken sie ihm ihren „Intimblick“ als authentischen
Ausdruck ihrer Individualität. Seine Models zeigen, so Borquez, nicht ihren
Körper, sondern sich selbst: „Ich bin hier“ sagt ihr herausfordernder Blick,
wenn sie die Kleidung abgelegt haben und sich vollkommen frei bewegen.
Fabio Borquez beruft sich auf historische Vorbilder in der Kunst, wenn er
über seine Aktfotografie spricht: Schon die alten Ägypter, Griechen und
Römer haben den nackten weiblichen Körper abgebildet, ohne ihn auf seine
Sexualität zu reduzieren. Und wer käme auf die Idee, Rembrandts
Schönheiten oder die Venus von Milo als Sexualobjekte zu bezeichnen?
Manchmal zitiert Fabio Borquez in seinen Fotografien auch klassische
Motive, insbesondere, wenn er das Studio verlässt, um – zum Teil auch in
analoger Technik – im privaten Ambiente, in Hotels oder in der Natur zu
arbeiten.

Sein Bildband „Chicas“ (2008) war weltweit erfolgreich, und sein jüngstes Werk
„Erotic Wonderland“ ist Ende Mai 2011 im Verlag Skylight erschienen.

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