Es ist in der Regel eine warme Nacht, in der die Larven der Libelle das Gewässer, in dem sie zuvor ca. ein Jahr lang räuberisch gelebt haben verlassen, um ihr Schlupfsubstrat zu erreichen. Dort krallen sich die Larven fest und der eigentliche Schlupf — die Metamorphose zum Imago — beginnt. Die Larve erhöht den Innendruck und die Larvenhaut — Exuvie genannt — beginnt zuerst an den Augen, dann am Rücken zu reissen. Was dann folgt ist eine unglaubliche Arbeit, denn die Libelle beginnt sich aus der Hülle zu befreien. Um sich zu helfen, lässt sich die Libelle kopfüber nach hinten fallen — im Bild sehr schön zu sehen. Es geht nur millimeterweise voran, immer wieder gefolgt von längeren Pausen.

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